Laserkorrektur der Hyperopie: Weniger postoperativer Astigmatismus nach FS-Lasik als nach PRK

Nach drei Jahren betrug die durchschnittliche Abweichung von der angestrebten sphärischen Zielkorrektur bei den per PRK operierten Augen im Schnitt 0,28 Dioptrien und nach FS-Lasik 0,40 Dioptrien. Der postoperative Astigmatismus war drei Jahre postoperativ nach PRK mit im Schnitt -0,55 Dioptrien signifikant höher als nach FS-Lasik mit -0,30 Dioptrien. Einen Astigmatismus von mehr als einer Zylinderdioptrie wiesen 13,3% der Augen nach PRK und 0% nach FS-Lasik auf. Beide Methoden erwiesen sich als – wie bekannt – sicher. Einen Rückgang des bestkorrigierten Visus von einer Zeile verzeichneten 12% der Augen in der PRK-Gruppe und 4% in der FS-Lasik-Gruppe. Die Autoren halten es für wahrscheinlich, dass diese Veränderung auf dem Wegfall des Vergrößerungseffektes der Brillengläser beruht, an den hyperope Patienten gewöhnt sind. In der PRK-Gruppe gaben 13,2% postoperativ einen als weitgehend mild und ausschließlich peripher gelegenen Haze an, der aber keinen Einfluss auf die bestkorrigierte Sehschärfe hatte.

Asroui L et al (2023) Long-term results if hyperopic ablations using alcohol-assisted PRK and FS-LASIK: comparative study. J Cataract Refract Surg 49: 716–723