Mitomycin C bei Glaukomchirurgie: Injektionen leicht besser als Applikation mit Schwämmchen
723 Augen (43,42 %) erhielten eine MMC-Injektion. Nach 6 Monaten war der mittlere IOD in der Injektionsgruppe signifikant niedriger (mittlere Differenz (MD) −0,93 mmHg). Die Rate eines vollständigen chirurgischen Erfolgs nach 6 Monaten war höher (Odds Ratio (OR) 1,79). Die Zahl postoperativ benötigter Antiglaukomatosa war geringfügig reduziert (MD −0,37). Bei den postoperativen Komplikationen ergaben sich keine signifikanten Unterschiede (OR 1,01), ebenso wenig bei Hyphäma, Hypotonie, Sickerkissenleckage, malignem Glaukom, Blebitis, Aderhautablösung oder flacher Vorderkammer.
Die Ergebnisse unterstreichen potenzielle Vorteile der Injektionstechnik bei vereinfachter Anwendung und verbesserter Dosiskontrolle – die Variabilität der Studiendesigns und Endpunktdefinitionen ist jedoch bei der Interpretation zu berücksichtigen.
Gaban N et al (2025) Intraoperative injection versus sponge-applied Mitomycin C during trabeculectomy in glaucoma: A systematic review and meta-analysis. J Glaucoma 34: 1003–1016
