Im Rahmen der diesjährigen Delegiertenversammlung des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V., die am 1. und 2. November 2025 in Berlin stattfand, stimmten die anwesenden Delegierten über einen Antrag zur Anpassung des Verbandsnamens ab. Der Antrag wurde angenommen und sieht vor, den bisherigen Namen künftig in „Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands“ zu ändern.
Aus Sicht des BVA-Vorstandes ist diese Änderung längst überfällig: In der Medizin insgesamt, insbesondere jedoch in der Augenheilkunde, sind heute deutlich mehr Frauen als Männer tätig. Mit der neuen Namensform soll dieser Entwicklung Rechnung getragen und die Gleichberechtigung sowie die Teilhabe aller BVA-Mitglieder auch nach außen sichtbar gemacht werden.
Vor der Abstimmung betonte der Vorsitzende der Delegiertenversammlung, Dr. med. Karsten Paust (Bonn), dass es sich bei dem Antrag um eine reine Namensanpassung handle, um die Augenärztinnen künftig auch im Verbandsnamen ausdrücklich zu berücksichtigen. Dr. med. Inger Lüdeke (Hamburg), Mitglied des BVA-Vorstands, wies ergänzend darauf hin, dass die meisten medizinischen Fachverbände vergleichbare Änderungen bereits vorgenommen hätten.
Mit der Annahme des Antrages, für die eine Mehrheit von 2/3 der Delegierten erforderlich war, ist die Namensänderung beschlossen.
