Heidelberg: Ulf Brunnemer ist Chefarzt der neuen, eigenständigen unfallchirurgischen Klinik am Josefskrankenhaus

Ulf Brunnemer © Artemed

Das St. Josefskrankenhaus Heidelberg intensiviert das Behandlungsangebot in der Not- und Akutversorgung durch Erweiterung der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie. Neben den etablierten Fachgebieten am Haus rückt zukünftig dieser Bereich verstärkt in den Fokus. Seit 1. März 2025 wird die Unfall- und Wiederherstellungschirurgie als eigenständige Klinik geführt. Die Weiterentwicklung der früheren Sektion der Allgemein- und Viszeralchirurgie zu einer Hauptabteilung übernimmt Dr. med. Ulf Brunnemer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit den Zusatzqualifikationen Spezielle Unfallchirurgie und Notfallmedizin. Er ist 1981 in Heidelberg geboren und hat in Hannover studiert, wo er 2012 auch promoviert wurde. Nach über elf Jahren Tätigkeit in der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) mit steigender Verantwortung – zuletzt als Leitender Oberarzt – bekleidet er nun die Position des Chefarztes an dem Heidelberger Haus der Artemed-Gruppe. Den Fokus der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie richtet man auf die Traumatologie des Stütz- und Bewegungsapparates. Neben den konservativen und operativen Behandlungen der großen Gelenke und Röhrenknochen umfasst dies die Therapie von Verletzungen von Becken, Händen und Füße – ein weiterer Schwerpunkt liegt auf posttraumatischen Folgeschäden und Deformitäten. Gemeinsam mit der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie, in der Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule aller Art behandelt werden, sind damit die Voraussetzungen für die Akut- und Dringlichkeitsversorgung im gesamten traumatologischen Spektrum erfüllt. Eine strategische Ausrichtung, die das Josefskrankenhaus in seiner regionalen Rolle als medizinisches Versorgungszentrum deutlich stärkt. Die Traumaversorgung in Heidelberg erfolgt in erster Linie durch das UKHD, eine direkte Zusammenarbeit ist daher vorgesehen. „Optimale Behandlungsergebnisse in der Unfallchirurgie können nur in Teamarbeit erreicht werden, dort, wo moderne, leitliniengerechte Behandlungsmethoden und innovative Technologien in interdisziplinärer und interprofessioneller Zusammenarbeit die Expertise und Erfahrungen mit anderen Fachabteilungen und Berufsgruppen teilen“, sagt Brunnemer.