Jean Frédéric Chibret mit Theodor-Leber-Medaille ausgezeichnet

Im Rahmen des 123. Jahreskongresses der DOG wurde Jean‑Frédéric Chibret mit der Theodor-Leber-Medaille ausgezeichnet. Mit ihr werden Personen geehrt, die selbst keine Augenärzte sind, sich in der wissenschaftlichen Augenheilkunde aber besonders hervorgehoben haben. J.-F. Chibret steht seit 2008 dem französischen pharmazeutischen Unternehmen Laboratoires Théa vor, dessen Eigentümerfamilie über vier Generationen hinweg in der Augenheilkunde Tradition und Innovation vereint. Angefangen mit Paul Chibret, der im Jahr 1883 in Paris die Société Française d'Ophtalmologie (SFO) gegründet hat, über Jacques Chibret, der für die Einführung des YAG-Lasers bekannt ist, bis zum jetzigen Präsidenten, der die Laboratoires Théa gemeinsam mit seinem Onkel Henri Chibret, dem Gründer der Firma, zu einem weltweit tätigen Pharmaunternehmen gemacht hat. Théa-Produkte werden heute in über 75 Ländern vertrieben, was Prof. Dr. med. Frank G. Holz in seiner Laudatio unter anderem auf J.-F. Chibrets unermüdliches Streben nach neuen Horizonten in der Augenheilkunde zurückführte. Mit seinem Bekenntnis zu wissenschaftlicher Genauigkeit und patientenorientierter Versorgung ehre er das „Versprechen seiner Vorfahren“ auf das Beste.