Die Lungenklinik Lostau hat sich hinsichtlich der ärztlichen Leitung im Lungenkrebszentrum neu aufgestellt: Prof. Dr. med. Thorsten Walles ist seit 1. Februar 2025 der neue ärztliche Leiter. Die bisherige Leiterin, Dr. med. Ina Dittrich, die das Zentrum seit seiner Gründung als stellvertretende Leiterin und seit 2023 führte, hat die Verantwortung an Walles übergeben, wird aber weiterhin stellvertretende Leiterin sein. Das Lungenkrebszentrum Lostau ist eines der führenden Zentren für Lungenkrebstherapie in Sachsen-Anhalt und wurde zu Jahresbeginn bereits zum elften Mal durch die DKG zertifiziert. Neben der Onkologie deckt die Lungenklinik ein breites Spektrum der Pneumologie und Thoraxchirurgie ab, einschließlich minimalinvasiver Verfahren, komplexer Lungenoperationen sowie innovativer Behandlungsmöglichkeiten in der Beatmungs- und Intensivmedizin. Auch spezialisierte Angebote wie die bariatrische Pneumologie für Patienten mit starkem Übergewicht oder spezialisierte Verfahren zur Langzeitbeatmung sind zentrale Bestandteile der medizinischen Versorgung. Hierfür ist mitunter neu seit Mitte 2024 die Abteilung Allgemeinchirurgie mit Schwerpunkt Adipositaschirurgie in Lostau unter der Ägide von Prof. Dr. med. Roland Croner, dem Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie der Universitätsmedizin Magdeburg, zuständig. – Das Lungenkrebszentrum konnte gemeinsam mit Ina Dittrich in den letzten neun Jahren innovative Therapien und Behandlungen etablieren und sich überregional für herausragende Behandlungsqualität einen Namen machen. Besonders ihr Engagement sowie die enge Zusammenarbeit mit ärztlichen Partnern trugen maßgeblich zur Weiterentwicklung bei. Ina Dittrich freut sich, dass Walles die Zentrumsleitung übernimmt. Mit seiner Expertise und klaren Vision werde er das Zentrum weiter voranbringen. Walles ist Chefarzt für Thoraxchirurgie an der Lungenklinik Lostau wie auch am Universitätsklinikum Magdeburg. Er bringe nicht nur umfassende Erfahrung in der chirurgischen und nicht-chirurgischen Behandlung von Lungenkrebs mit, sondern auch eine klare Vision für die Weiterentwicklung des Zentrums. Damit wird die erfolgreiche Arbeit des Lungenkrebszentrums fortgeführt.
