Mit Dr. med. Maximilian Hammer (Heidelberg) und Dr. med. Leonard Coulibaly (München) haben zwei Wissenschaftler die von der Roche Pharma AG gestiftete und mit 20.000 Euro dotierte „Forschungsförderung Netzhaut der DOG“ erhalten. Dabei wurde M. Hammer für seine grundlagenwissenschaftliche Arbeit im Rahmen eines Projektes bedacht, das die Therapie von Patienten mit Netzhauterkrankungen mit einer Gefäßpathologie im Zentrum optimieren soll. An einem Schweinemodell soll untersucht werden, ob es für sie eine andere Möglichkeit gibt als die bislang üblichen, regelmäßig verabreichten intraokulären Injektionen. In seinem Projekt will M. Hammer den Einsatz von Polyethylenglykol (PEG)-basierten Polymeren als Träger für sogenannte „Small Molecules“ oder Biologika testen, um die Degradation der therapeutischen Moleküle zu verlangsamen. Die Biokomptabilität der hochmolekularen PEG soll sowohl in vivo als auch ex vivo geprüft werden.
L. Coulibaly wurde für seine klinische Arbeit „Einfluss prognostischer Bildgebungsbiomarker bei MacTel 2 auf medikamentöse und chirurgische Therapieindikation“ ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Wahl mit dem hohen klinischen Interesse an einer besseren Vorhersage des Krankheitsverlaufs sowie insbesondere der Behandlung von damit zusammenhängenden Makulaforamen.
