Rheinfelden: Ida Füglistaler hat als Chefärztin die Allgemein- und Viszeralchirurgie im GZF Fricktal von Oliver Engel übernommen

Ida Füglistaler © PD

Dr. med. Ida Füglistaler ist seit September 2025 die neue Chefärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Gesundheitszentrum Fricktal (GZF) im Spital Rheinfelden. Sie wurde bereits vor einem Jahr als ordentliche Nachfolgerin von Chefarzt Dr. med. Ingo Engel (63) gewählt, der seit Herbst 2017 die Klinik leitete – man hat den Übergang frühzeitig geplant, um die Kontinuität in der Patientenversorgung sicherzustellen. Füglistaler kennt das Haus bestens, denn sie führte die Klinik bereits 2018 kommissarisch vor dem Amtsantritt von Ingo Engel, wobei sie wertvolle Einblicke in Strukturen und Abläufe gewinnen konnte. Ihre Rückkehr ist quasi ein Wiedersehen mit einem vertrauten Umfeld. Ida Füglistaler war zuletzt seit 2019 Oberärztin Viszeralchirurgie bei Clarunis – dem Universitären Bauchzentrum Basel und davor lange Jahre in Basel am St. Claraspital. Die gebürtige Tessinerin ist Fachärztin für Chirurgie, EBSQ-zertifiziert in Koloproktologie und verfügt seit 2024 über den Schwerpunkttitel Viszeralchirurgie. Ab 1990 studierte sie in Zürich, wurde dort auch promoviert. Ihre chirurgische Karriere begann sie 1997 am Zürcher Stadtspital Waid, ging 1998 ans Ospedale Civico in Lugano und 1999 ans Universitätsspital Basel, wohin sie 2002 nach Station am St. Claraspital zurückkehrte – zwischendurch machte sie auch einen Auslandsaufenthalt am Universitätsklinikum Münster. 2004 wurde sie Oberärztin in Lugano. „Ich freue mich sehr, wieder am GZF zu sein und gemeinsam mit dem Team die erfolgreiche Arbeit der Klinik weiterzuführen“, so Füglistaler, die übrigens mit einem Chirurgen verheiratet und zweifache Mutter ist. Im letzten Jahrzehnt teilte sich Ida Füglistaler mit ihrer Kollegin Lea Stoll am St. Claraspital eine Oberarztstelle, was die beiden Chirurginnen 2015 in einem interessanten Beitrag in der CHAZ dokumentierten [1]. Mit der Neubesetzung setze man ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung der Chirurgie, schreibt das GZF in seiner Pressemitteilung.


1. Füglistaler I, Stoll L (2015) Chirurgin und Mutter – das geht! CHAZ 16: 224–226

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