Bonehelix® als alternatives Osteosynthese-Verfahren

Geschlossene Oberarmquerfraktur (v.l.n.r.): Vor der Behandlung, nach der OP, nach Implantatentnahme (ca. 10 Monate).

Immer mehr Kliniken entdecken eine Feder als alternative Versorgungsmöglichkeit von Schaftfrakturen, etwa an Humerus oder Tibia. Bei der Versorgung dieser Frakturen können Operateure auf eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten zurückgreifen, die jede für sich auch Risiken birgt. Mit der Bonehelix hat H & R Medizintechnik ein Osteosynthese-Verfahren eingeführt, das die negativen Eigenschaften klassischer Verfahren vermeidet. Die Bonehelix hat der renommierte Chirurg Prof. Reiner Labitzke entwickelt, sie besteht aus Langzeitimplantat-Stahl 1.4441 und ist in unterschiedlichen Materialstärken und Durchmessern erhältlich.
Für die Implantation ist kein Ausbohren des Knochenmarks notwendig
Die Auswahl des richtigen Implantats erfolgt anhand des Durchmessers, um einen idealen Formschluss zu gewährleisten. Nach Röntgenkontrolle wird das Implantat auf die benötigte Länge gekürzt und eingebracht. Für die Implantation ist kein Ausbohren des Knochenmarks notwendig, die Helix wird über einen Leitstab direkt in die Spongiosa eingedreht. Eine Verriegelung dieser langstreckigen intramedullären Abstützung ist nicht notwendig. Die Bonehelix führt nicht zu Drucksteigerungen oder Partikelembolien und hält dadurch die Blutversorgung der Kortikalis aufrecht. Das endomedulläre Blutgefäßsystem wird offenbar kaum oder gar nicht zerstört. Nach den Operationen durchgeführte Röntgenkontrollen zeigen eine gute und zügige Heilung der Frakturen mit guter Kallusbildung.

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