Amgen: Neu – Motivationsbroschüre zur endokrinen Orbitopathie

Das Biotechnologieunternehmen Amgen stellt Patienten und Interessierten eine neue, kostenfreie Motivationsbroschüre zur endokrinen Orbitopathie zur Verfügung. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz zu stärken, den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern und den Austausch unter Betroffenen zu fördern. In der neuen Broschüre werden evidenzbasierte Informationen zur Erkrankung mit alltagspraktischen Empfehlungen (z.B. symptomlindernde Maßnahmen bei trockenen Augen oder Photophobie, Stellenwert von Rauchverzicht und Stressreduktion) und Patientinnenberichten kombiniert. So beschreibt Marian aus Australien, wie sie lernte, mit den Veränderungen umzugehen: Die Erkrankung habe sie zwar vor große Herausforderungen gestellt, ihr aber auch Resilienz und Dankbarkeit vermittelt. „Die endokrine Orbitopathie soll nur ein Kapitel meiner Geschichte sein, nicht das ganze Buch“, sagt sie. Auch Pilar aus Spanien schöpft neue Hoffnung durch ihre Behandlung und den Austausch mit anderen Betroffenen. Monika aus Österreich ermutigt dazu, offen mit der Erkrankung umzugehen und die eigenen Bedürfnisse stärker in den Fokus zu rücken. Und Carina aus Deutschland betont, wie wichtig spezialisierte medizinische Unterstützung für den persönlichen Krankheitsverlauf sein kann.

Die neue Broschüre kann kostenfrei – und umweltfreundlich – heruntergeladen werden unter: https://patienten.amgen.de/service/seltene-erkrankungen. Ergänzend bietet die Informationsplattform „Ich & EO“ (www.ich-und-eo.de) weitere strukturierte Inhalte zu Pathophysiologie, Diagnostik und Krankheitsverlauf sowie praxisnahe Hinweise für Patienten und Patientinnen.

Endokrine Orbitopathie:
Auf dem Weg zu individualisierten Therapiekonzepten

Mit TEPEZZA® (Teprotumumab) steht erstmals eine zugelassene zielgerichtete* medikamentöse Therapie für Erwachsene mit aktiver mittelschwerer bis schwerer endokriner Orbitopathie (EO) zur Verfügung. Teprotumumab ist ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper, der den Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor-1-Rezeptor (IGF-1R) hemmt. Durch die Blockade des IGF-1R kann das Arzneimittel den Exophthalmus reduzieren, indem Entzündungen verringert und sowohl der Umbau von Muskel- und Fettgewebe als auch die Ausdehnung des Gewebes hinter dem Auge vermindert wird [1].

Expertinnen und Experten sehen darin einen bedeutenden Fortschritt in der EO-Therapie#. Studien zeigten deutliche Verbesserungen bei Exophthalmus, Diplopie, Krankheitsaktivität und Lebensqualität [2]. Besonders hervorgehoben wurde die teils ausgeprägte Rückbildung des Exophthalmus – beschrieben als „eine Art medikamentöse Dekompression“. Auch Patientinnen und Patienten mit länger bestehender Erkrankung oder unzureichendem Ansprechen auf bisherige Therapien konnten profitieren.

1. Fachinformation TEPEZZA®
2. Douglas RS et al (2020) N Engl J Med 382: 341–352

* TEPEZZA® bindet am IGF-1-Rezeptor und blockiert dessen Aktivierung und Signalgebung. Damit setzt TEPEZZA an der Pathophysiologie der Erkrankung an
# Amgen-Symposium anlässlich des AAD-Kongresses 2026

Weitere Informationen bei Amgen GmbH
Riesstr. 24, 80992 München
MedInfo-Hotline 0800/2643644
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