Seit 1. Februar 2026 ist Martha Keller neue Chefärztin in der Gefäßchirurgie am Standort Annaberg des Erzgebirgsklinikums. Sie ist Nachfolgerin von Chefarzt Dr. med. Leonid Ladyshenskij, der die Annaberger Gefäßchirurgie seit Anfang 2023 aufgebaut hatte und im Juli 2025 als Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie an das KMG Klinikum Luckenwalde wechselte. Mit Martha Keller gewinne das Annaberger Haus nun eine erfahrene Fachärztin für Gefäßchirurgie mit fundierten klinischen und operativen Kenntnissen in der modernen Gefäßmedizin. Sie widmet sich gemeinsam mit ihrem Team der Diagnostik und Therapie der pAVK, sowohl offen als auch endovaskulär und mittels Hybridverfahren. Weitere Schwerpunkte der gefäßchirurgischen Versorgung sind Carotisstenosen, die Varizen- und die Dialyse-Shunt-Chirurgie sowie komplexe chronische Wunden an der unteren Extremität. Vor ihrem Wechsel nach Annaberg war Martha Keller schon seit langen Jahren im Diakonie-Krankenhaus Hartmannsdorf tätig, zuletzt als leitende Oberärztin. Sie konzentrierte sich vorrangig auf die endovaskuläre Versorgung der pAVK. Durch den ab Februar 2026 in Kraft tretenden Verbundvertrag zwischen dem Klinikum Chemnitz und Krankenhaus Hartmannsdorf geht die gefäßchirurgische Versorgung nach Chemnitz, wovon man nun in Annaberg profitieren konnte. Mit der Übernahme der chefärztlichen Leitung am Erzgebirgsklinikum möchte Keller die Gefäßchirurgie in Annaberg weiter profilieren und das Leistungsspektrum bedarfsgerecht ausbauen. Dabei stünden sowohl die wohnortnahe Versorgung als auch die Etablierung moderner, schonender Therapieverfahren im Fokus. Die enge Zusammenarbeit mit Zuweisern und regionalen Kooperationspartnern solle weiter intensiviert werden. Die Klinikleitung sieht in der Berufung von Martha Keller einen wichtigen Schritt zur nachhaltigen Sicherstellung der gefäßchirurgischen Versorgung in der Region. Dem gesamten Team der Gefäßchirurgie wünsche man eine weiterhin positive Entwicklung der Abteilung.
