Bamberg: Sebastian Senger hat die Neurochirurgie von Günther C. Feigl übernommen

Sebastian Senger © PM

Privatdozent Dr. med. Sebastian Senger, MHBA (41), ein gebürtiger Oberfranke aus Lichtenfels, ist seit Anfang Juni 2025 neuer Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Bamberg. Er folgte auf Prof. Dr. med. Günther C. Feigl (57), der die Bamberger Klinik von Ende 2015 bis März 2025 leitete. Daneben hat Sebastian Senger, der zuletzt als leitender Oberarzt der Klinik für Neurochirurgie im Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar wirkte, auch die in den letzten zehn Jahren geschaffenen Positionen seines Vorgängers als Chefarzt und Leiter des Hirntumorzentrums Bamberg sowie des Schädelbasiszentrums Bamberg übernommen. Senger hat in Homburg/Saar studiert, wo er 2017 auch promoviert wurde. Er hat sich 2020 in Homburg/Saar habilitiert, seinen MHBA hat er 2024 in Erlangen erworben. Sengers hochaktiver, hochdekorierter und mit vielen Titeln gesegneter Vorgänger Feigl wechselte im März d.J. in seine österreichische Heimat zurück, wo er in eigener Ordination in Wien tätig ist und aktuell eine Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie als Chefarzt an der Klinik Oberwart im Burgenland aufbaut, die er zukünftig leiten wird. Feigl stammt aus Graz – dort, sowie in den USA in Dallas und Houston hat er studiert und einige Jahre in der Hirntumorforschung am Baylor College of Medicine Houston gearbeitet. Früh beschäftigte er sich bereits mit der Radiochirurgie (Gamma Knife) in seiner Dissertation. Seine Facharztausbildung absolvierte er bei Madjid Samii in Hannover und Marcos Soares Tatagiba in Tübingen. Er wurde 2009 in Tübingen promoviert und habilitierte sich dort 2011, wo er außerordentlicher Professur für Neurochirurgie ist. Vor seiner Position in Bamberg leitete er kurze Zeit die Schädelbasischirurgie im Katharinenhospital Stuttgart. Der neue Chefarzt Sebastian Senger absolvierte ab 2012 seine Facharztweiterbildung in der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum des Saarlandes, im Oktober 2018 wurde er dort Facharzt für Neurochirurgie. Im Juli 2019 erfolgte die Ernennung zum Oberarzt, im Dezember 2020 zum Geschäftsführenden Oberarzt und im Januar 2024 zum Leitenden Oberarzt und ständigen Vertreter des Direktors. Senger verfügt über die Zusatzbezeichnung Intensivmedizin. Im Herbst 2021 erwarb er schließlich das DWG-Basis-Zertifikat Wirbelsäule. Seine klinischen Schwerpunkte sind die kraniale Tumorchirurgie, die Neuroendoskopie, die pädiatrische Neurochirurgie, die minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie, sowie die navigierte transkranielle Magnetstimulation und Brainmapping. Seger ist mit einer Urologin verheiratet und Vater zweier Kinder