Berlin: Leila Harhaus-Wähner ist neue Direktorin am ukb und Ordinaria an der Charité

L. Harhaus-Wähner © Charité/S.R. Tromm

Seit Anfang Oktober 2024 ist Prof. Dr. med. Leila Harhaus-Wähner neue Direktorin der Klinik für Hand-, Replantations- und Mikrochirurgie am BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und gleichzeitig Lehrstuhlinhaberin für Hand-, Replantations- und Mikrochirurgie an der Charité Universitätsmedizin Berlin. Sie hat die Nachfolge von Prof. Dr. med. Andreas Eisenschenk angetreten, der die Abteilung seit Ende 1997 leitete. Ab 2012 bekleidete er die erste W2-Professur für Handchirurgie Deutschlands an der Universitätsmedizin Greifswald als Buck-Gramcko-Stiftungsprofessur. Auf Basis dieser erfolgreichen Kooperation trug er maßgeblich zur Etablierung der ersten W3-Professur für diesen Fachbereich bei, die nun an der Charité Universitätsmedizin Berlin am Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie entstanden ist. Nach dem Studium wurde Leila Harhaus-Wähner 2006 in Mainz promoviert und begann ihre chirurgische Laufbahn zunächst am Krankenhaus Maria Hilf Mönchengladbach und an der Universitätsmedizin Göttingen. Im Anschluss war sie über 15 Jahre an der BG Klinik Ludwigshafen tätig – nur 2012 durch ein einjähriges Microsurgical Fellowship in Taiwan unterbrochen. Zuletzt leitete sie in Ludwigshafen die Abteilung für Handchirurgie, Periphere Nervenchirurgie und Rehabilitation als Chefärztin und war Stellvertreterin von Prof. Dr. med. Ulrich Kneser als Direktorin der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum. 2014 habilitierte sie sich in Heidelberg und wurde 2017 zur apl. Professorin ernannt. Den neu geschaffenen Lehrstuhl mit Leben und zukunftsorientierten wissenschaftlichen Entwicklungen zu füllen und gleichzeitig die erfolgreiche Klinik am Unfallkrankenhaus mit medizinischer Exzellenz zu leiten wird ihre spannende Herausforderung.