Dr. med. Shahram Yousefi ist seit Mai 2026 Leiter der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie sowie des Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg am Evangelischen Krankenhaus Hubertus (EvK). Der neue Chefarzt gelte als Experte für moderne Gefäßchirurgie. Er beerbte Prof. Dr. med. Ernst Weigang, der zu Vivantes ans Auguste-Viktoria-Klinikum wechselte. Yousefi ist Facharzt für Allgemein- und Gefäßchirurgie sowie endovaskulärer Spezialist. Nach seinem Studium an der FU Berlin absolvierte er seine chirurgische Ausbildung im Franziskus-Krankenhaus Berlin und sammelte anschließend in weiteren klinischen Stationen umfassende Erfahrung in der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Ein besonderer Schwerpunkt seiner frühen Tätigkeit lag zudem in der Notfallmedizin und der präklinischen Versorgung als Notarzt. Im Verlauf seiner Ausbildung spezialisierte er sich konsequent auf die offene und endovaskuläre Gefäßchirurgie. Über viele Jahre hinweg war er leitend im Franziskus-Krankenhaus tätig und prägte dort die Weiterentwicklung moderner gefäßchirurgischer Behandlungskonzepte. Zuletzt war er Chefarzt der Gefäßchirurgie der Schlosspark-Klinik Berlin, die im Zuge der Veränderungen letztendlich die klinische Versorgungen Ende 2025 eingestellt hat. Ein besonderer Fokus der Arbeit des Neuen liege auf der endovaskulären Gefäßchirurgie sowie minimalinvasiven Verfahren. Ergänzt werde sein Profil durch Expertise zur Notfallmedizin, Strahlenschutz sowie der organisatorischen Weiterentwicklung klinischer Abläufe. Yousefi betont seinen Anspruch: „Für mich steht im Mittelpunkt, Erkrankungen frühzeitig und präzise zu behandeln und dabei möglichst schonende, endovaskuläre Verfahren einzusetzen. Wichtig ist dabei nicht nur, was technisch möglich ist, sondern welcher Behandlungsweg für die Patienten langfristig die beste Lebensqualität bietet. Gute Gefäßmedizin bedeutet für mich deshalb auch interdisziplinäres Arbeiten sowie den gezielten Einsatz minimal-invasiver Verfahren, wann immer dies sinnvoll ist.“
