Matthias Trede (59) ist seit am 1. Juli 2026 Chefarzt der Gefäßchirurgie im Klinikum Bremen-Mitte und wurde zugleich beauftragt mittelfristig ein Gefäßzentrum im Klinikverbund Gesundheit Nord (GeNo) zu etablieren. Der erfahrene Gefäßchirurg Trede war bereits viele Jahre im Klinikum Bremen-Nord tätig. Nachdem er die Klinik 2023 zwischenzeitlich in Richtung Ameos Bremerhaven verlassen hatte, kehrte er 2024 als Standortleiter der Gefäßchirurgie nach Bremen-Nord zurück. In Bremen-Mitte ist er Nachfolger von Dr. med. Niyazi Cebi (60), der die GeNo im Juni 2026 verlassen hat. Das künftige Gefäßzentrum soll eng mit dem Herzzentrum zusammenarbeiten, das im Zuge der Fusion von Klinikum Bremen-Mitte und Klinikum Links der Weser künftig ebenfalls Teil des Klinikums Bremen-Mitte sein wird. Mit Matthias Trede habe man einen ausgezeichneten Gefäßchirurgen mit Leitungserfahrung für den Chefarztposten verpflichtet. Matthias Trede kommt gebürtig aus Hanerau-Hademarschen in Schleswig-Holstein. Er studierte in Lübeck – während seiner Zeit an der Chirurgischen Universitätsklinik Lübeck von 1994 bis 1998 absolvierte er auch seinen Wehrdienst als Stabsarzt in Schwanewede. 1998 kam er als Assistenzarzt an das Klinikum Bremen-Nord, machte dort 2005 seinen Facharzt und stieg 2010 in der Gefäßchirurgie zum Oberarzt, dann zum Leitenden Oberarzt und 2021 zum Sektionsleiter auf. Nach knapp eineinhalb Jahren als Chefarzt der Gefäßchirurgie in Bremerhaven kehrte Trede im Juli 2024 zum Klinikum Bremen-Nord zurück. In der Bremer Klinik für Gefäßchirurgie liegt der Fokus in Diagnose und Behandlung von akuten und chronischen Gefäßerkrankungen, Venenleiden und Krampfadern. Es werden sämtliche arteriellen sowie venösen Eingriffe durchgeführt. Dazu zählen auch Eingriffe an der Aorta sowie Aneurysmata und Verengerungen sämtlicher Gefäße.
