Cloppenburg: Sebastian Kreienborg folgt seinem Chef Wojciech M. Klonek in der Gefäßchirurgie nach

Sebastian Kreienborg, Wojciech M. Klonek © SJH/Krone

Dr. med. Sebastian Kreienborg (45) löste als Chefarzt am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg Dr. Wojciech M. Klonek ab, der zum 1. Dezember 2025 in den Ruhestand wechselte. Klonek hat 2008 den Bereich von Dr. med. Herms Hungerbühler übernommen, der die Cloppenburger Gefäßchirurgie ab 1989 aufgebaut und geprägt hat. Klonek, der in Stettin studierte und vor seiner Cloppenburger Zeit u.a. bei Dr. med. Thomas Fährenkemper in Lünen tätig war, hat das Erbe seither weiter ausgebaut. Der neue Chefarzt Kreienborg ist Facharzt für Gefäßchirurgie, Endovaskulärer Spezialist DGG und verfügt über die Zusatzbezeichnungen Phlebologie und Notfallmedizin. Kreienborg freue sich auf die neue Aufgabe und sei sich der Größe der Abteilung und der hervorragenden Arbeit, die hier geleistet werde, sehr bewusst. Er möchte das bestehende hohe Niveau zusammen mit seinem Team weiter ausbauen und innovative Behandlungskonzepte etablieren. Sehr wichtig sei ihm die Zertifizierung als Shunt-Referenzzentrum und die gute gefäßmedizinische Versorgung in der Region, besonders auch im Verbund der Schwester-Euthymia-Stiftung. Die etablierten Strukturen der Abteilung, u.a. das zertifizierte Gefäßzentrum und das zertifizierte renale Denervationszentrum, seien das Resultat der herausragenden Leistung seines Chefs, Wojciech M. Klonek. Der berufliche Werdegang von Sebastian Kreienborg war von Beginn an eng mit dem St.-Josefs-Hospital verbunden. Hier hat er seine berufliche Karriere als Assistenzarzt in der damals noch gemeinsamen Klinik für Gefäß- und Viszeralchirurgie begonnen – nach 2019 hat er als Chefarztvertreter die Abteilung mit W.M. Klonek stetig ausgebaut, unterbrochen nur von einem zweijährigen Gastspiel als leitender Oberarzt am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück. Kreienborg wuchs in Cloppenburg auf, wo er auch die Schulen besuchte. Studiert hat er in seiner Geburtsstadt Hannover, 2012 wurde er in Lübeck promoviert. Er hat ab 2009 seine komplette Weiterbildungszeit am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg gemacht und blieb hier bis auf die genannte kurze Unterbrechung tätig – seinen Weggang hatte er zum Sammeln neuer Erfahrungen genutzt. Seit 2019 ist er als Oberfeldarzt der Reserve zusätzlich in die Gefäßchirurgie am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz beordert und nimmt dort regelmäßig als Chefarztvertreter an Reservedienstleistungen teil. Sebastian ist in Cloppenburg der bereits der zweite Chefarzt mit dem Nachnamen Kreienborg. Sein Bruder Julian ist hier Chefarzt der Gynäkologie.