In Dinkelsbühl soll die Chirurgie künftig vorwiegend ambulant angeboten werden. Das gilt laut Pressemitteilung auch für die ambulante Notfallversorgung. Der orthopädisch-endoprothetische Schwerpunkt soll in Dinkelsbühl zunächst bleiben. Der kommunale Klinikverbund ANregiomed in Stadt und Landkreis Ansbach setzt nach unruhigen Zeiten nun schrittweise die organisatorischen Verwaltungsratsbeschlüsse sukzessive um: Ab Februar 2026 werden Patienten aus Dinkelsbühl und Umgebung, die sich einem größeren chirurgischen Eingriff stellen müssen, in der ANregiomed-Klinik Rothenburg ob der Tauber stationär aufgenommen und operiert. Die chirurgischen Abteilungen in Rothenburg und Dinkelsbühl stehen unter der Leitung von Chefarzt MUDr. Petr Skala. Ambulante Untersuchungen vor dem Eingriff und auch die Nachsorge werden für die Patienten aus Dinkelsbühl und Umgebung weiterhin in der Dinkelsbühler Klinik stattfinden. Die chirurgischen Eingriffe verantwortet weiterhin der Sektionsleiter Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. med. Uwe Jordan (54) in der ANregiomed Klinik Dinkelsbühl. Jordan ist bereits seit langen Jahren in Dinkelsbühl tätig, wo er ab 2015 zunächst als Leitender Oberarzt unter der ehemaligen Chefärztin Dr. med. Evelyn Weick-Mayer tätig war – sie wechselte Mitte 2022 in den Ruhestand und arbeitet noch als Oberärztin in Rothenburg. Er hat in Würzburg studiert und wurde dort 1999 promoviert. Er ist Facharzt für Allgemeinchirurgie mit der ZB spezielle Viszeralchirurgie, hat 28 Jahre Berufserfahrung und sich stets weitergebildet. So habe er vertiefte Kenntnisse in der Allgemein- und Viszeralchirurgie erworben und sei bereits herzlich vom OP-Team der Rothenburger Klinik aufgenommen worden – einen Tag pro Woche wird Uwe Jordan demzufolge die OP-Kapazitäten in Rothenburg nutzen. Die anderen Werktage betreut er seine Patienten weiter in der Klinik Dinkelsbühl. Ambulante Eingriffe nimmt Jordan weiter in der Klinik Dinkelsbühl oder auch in Zusammenarbeit mit dem dortigen MVZ vor.
