Frankfurt (Oder): Colin M. Krüger ersetzt Michael Knoop als Chefchirurg

Colin M. Krüger © KFFO/Viola Bock

Zum 1. Mai 2025 hat Privatdozent Dr. med. Dipl.-Oec. Colin M. Krüger, MBA (*1971), die Chefarztposition in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Klinikum Frankfurt/Oder (KFFO) übernommen. Er ist Nachfolger von Privatdozent Dr. med. Michael Knoop (*1962), der die Klinik von 2004 bis 2016 und ab 2022 erneut leitete – er hat seine Chefarztposition im letzten Jahr aufgegeben. In der neuen Funktion am KFFO verantwortet Colin M. Krüger die medizinische und strategische Weiterentwicklung der Klinik. Er hat den Auftrag, die minimalinvasive wie auch die robotisch-assistierte Chirurgie gezielt auszubauen. Der Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie hat bereits umfangreiche Erfahrung in der onkologischen minimalinvasiven Chirurgie und ist seit über zehn Jahren mit der robotisch-assistierten Chirurgie befasst. Er studierte in Innsbruck und Berlin und wurde 2000 an der FU Berlin promoviert. Berufsbegleitend absolvierte er ein wirtschaftswissenschaftliches Studium und erwarb einen MBA mit Schwerpunkt Gesundheitsökonomie. Die ZB Notfallmedizin rundet sein Berufsprofil ab. Bereits seit 2011 ist Krüger im Lehrkörper der medizinischen Fakultät der Universität Greifswald aktiv – dort habilitierte er sich 2024 im Fach Chirurgie. Schon früh übernahm Krüger führende Aufgaben mit steigender Verantwortung an großen Berliner Häusern. Die letzten neun Jahre war er Chefarzt der Klinik für Chirurgie an der Immanuel Klinik Rüdersdorf – die kommissarische Leitung obliegt dort aktuell dem Leitenden Oberarzt Dr. med. Oskar Rückbeil. Wissenschaftlich befasst sich Krüger mit den Erkrankungen des Pankreas und des oberen Verdauungstraktes. Gemeinsam mit seinem neuen Team möchte der neue Chefarzt innovative Operationsverfahren konsequent in die Versorgung integrieren. Sein Ziel sei es, die moderne Chirurgie insbesondere bei Tumorerkrankungen zum Standard zu entwickeln und die Behandlungsqualität dadurch nachhaltig zu verbessern, so Krüger weiter.