Gemäß einer aktuellen Auswertung des Statistikdienstleisters IQVIA stiegen die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr um 4,6% an. So wurden 2025 innerhalb des Klinik- und Apothekensegments etwa 100,7 Milliarden Zähleinheiten (Kapseln, Portionsbeutel etc.) im Wert von 67,9 Milliarden Euro abgegeben. Unter den umsatzstärksten Arzneimitteln wurde bei der Gruppe der GLP-1 Agonisten/Antidiabetika der höchste Anstieg der Ausgaben (+56%) verzeichnet. Auch bei den SGL2-Hemmern und bei der Gruppe der zielgerichteten Krebstherapeutika wurde ein Anstieg im zweistelligen Prozentbereich beobachtet.
Der Umsatz Innerhalb des Apothekenmarktes stieg gegenüber dem Vorjahr um 6% an und lag 2025 bei etwa 58,4 Milliarden Euro. Ein Großteil davon (zirka 51,7 Milliarden Euro) entfiel auf rezeptpflichtige Präparate, lediglich etwa 6,6 Milliarden Euro wurden durch die Abgabe von insgesamt 868,2 Millionen Packungen an rezeptfreien Präparaten durch Apotheken erzielt (-4,2% gegenüber dem Vorjahr). Im Gegensatz hierzu verbuchte der Versandhandel mit rezeptfreien Präparaten ein Umsatzplus. Es wurden 255 Millionen Packungen (+3,3%) verschickt und damit 3,4 Milliarden Euro (+6,3%) erzielt.
