Prof. Dr. med. Mark Preuß, FEBVS, ist seit dem 1. September 2026 neuer Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) am Campus Kiel. Er folgt auf Privatdozent Dr. med. René Rusch, der im Frühjahr 2026 als Chefarzt an das Klinikum Lippe Detmold-Lemgo wechselte, und zuletzt Privatdozent Dr. med. Grischa Hoffmann, die die Klinik zuletzt kommissarisch geleitet haben. Das UKSH hatte nach der Emeritierung des Direktors der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Campus Kiel, Prof. Dr. med. Joachim Cremer, zum 1. Oktober 2023 eine eigenständige Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie etabliert. Mit der Besetzung durch Mark Preuß endet an der neuen Klinik eine nahezu dreijährige Vakanz. Nach dem Studium in Kiel wurde Preuß auch in Kiel promoviert und absolvierte im Anschluss die Facharztausbildung zum Allgemeinchirurgen und zum Gefäßchirurgen. Er habilitierte sich später in Lübeck. Er ist Europäischer Facharzt (FEBVS) und Endovaskulärer Chirurg DGG. Mark Preuß war lange Jahre an den beiden Klinika des UKSH in Kiel und Lübeck tätig. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren das Lubinus Clinicum Kiel und die Stanford University School of Medicine in den USA. Zuletzt war er seit 2021 Stellvertreter von Prof. Dr. med. Eike Sebastian Debus an der Klinik für Gefäßmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die klinischen Schwerpunkte von Mark Preuß liegen in der komplexen Aortenchirurgie, der septischen Chirurgie und der Therapie vaskulärer Kompressionssyndrome. Er leitet die multizentrische TRIPAD-Studie zur Zelltherapie bei Patienten mit PAVK. Sein wissenschaftlicher Fokus liege auf der Entwicklung robotergestützter Navigationssysteme zur Durchführung endovaskulärer Prozeduren. Am UKSH möchte Preuß das Universitäre Gefäßzentrum Nord am Campus Kiel in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Angiologie und der Interventionellen Radiologie weiter ausbauen, modernste Therapieverfahren mit höchster Versorgungsqualität verbinden und insbesondere die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Anwendung stärken, teilt das UKSH in seiner Pressenachricht mit.
