Gerade erst beim DCK 2026 zur Senatorin der DGCH ernannt, folgt schon ein neues Amt: Prof. Dr. med. Christiane J. Bruns, Direktorin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Transplantationschirurgie sowie stellvertretende Ärztliche Direktorin und Vorstandsmitglied des Universitätsklinikum Köln, ist, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, vor wenigen Tagen bei der Jahrestagung der European Surgical Association (ESA) in Rom zur Präsidentin der Fachgesellschaft für die Amtsperiode 2026–2027 ernannt worden. „Die Wahl zur Präsidentin der European Surgical Association ist für mich eine große Ehre und zugleich eine Verpflichtung, die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Chirurgie weiter zu stärken. Besonders wichtig sind mir die Förderung junger Chirurginnen und Chirurgen sowie der enge Austausch zwischen führenden chirurgischen Zentren in Europa und mit unseren internationalen Partnern“, sagt Bruns. Die Chirurgin gehöre mit ihrer international sichtbaren klinischen und wissenschaftlichen Arbeit seit Jahren zu den prägenden Persönlichkeiten der universitären Viszeralchirurgie in Europa, wird vom Kölner Universitätsklinikum mitgeteilt. Die ESA zähle zu den renommiertesten wissenschaftlichen chirurgischen Fachgesellschaften Europas, die sich aus international anerkannten klinisch und wissenschaftlich führende Persönlichkeiten der Chirurgie aus allen Bereichen des Fachs zusammensetze. Neben europäischen gebe es auch Ehrenmitglieder aus den USA, Argentinien, Japan, Südkorea und China. Gegründet wurde die ESA von Prof. Dr. Henri Bismuth aus Frankreich, einem der bedeutendsten Leberchirurgen und Pioniere der modernen hepatobiliären Chirurgie. Die ESA fördere exzellente wissenschaftliche Chirurgie in Europa und gelte als eines der bedeutendsten akademischen Netzwerke der europäischen Chirurgie.
