Olpe: Jürgen Bong ging nach 18 Jahren in den Ruhestand – Martin Schäfer ist sein Nachfolger

Jürgen Bong © PD

Martin Schäfer © GFO Südwestfalen

Seit dem 15. September 2025 ist Dr. med. Martin Schäfer, zuletzt schon seit April d.J. geschäftsführender Oberarzt der Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie bei Dr. med. Jürgen Bong, neuer Chefarzt der Orthopädie, Unfall-, Wirbelsäulen- und Handchirurgie in den GFO Kliniken Südwestfalen für die Standorte Olpe und Lennestadt. Der 1982 in Köln gebürtige Schäfer ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und verfügt auch über die ZB spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin sowie klinische Akut- und Notfallmedizin. Nach dem Studium in Göttingen, machte er seine Facharztweiterbildung in Orthopädie und Unfallchirurgie im Universitätsklinikum Düsseldorf, dort wurde er 2013 auch promoviert. Anschließend wechselte er ans Kreiskrankenhaus Gummersbach und war dort bis zu seinem Wechsel nach Olpe und Lennestadt im Frühjahr als Oberarzt in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie des Klinikum Oberberg in Gummersbach und ärztlicher Leiter der dortigen operativen zentralen Notaufnahme. Nun ist er Nachfolger von Jürgen Bong, der über 18 Jahre Chefarzt in Olpe war. Martin Schäfer ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er habe von seinem Vorgänger Jürgen Bong „eine gut funktionierende Klinik“ übernommen. Allerdings gäbe es keine Zeit, sich auszuruhen, erklärte Schäfer mit Blick auf die NRW-Krankenhausreform: „Wir haben zwar die Knie- und Hüftendoprothetik nicht zugesprochen bekommen, dafür aber die Wirbelsäulenchirurgie dazugewonnen.“ Zudem seien arthroskopische Operationen weiterhin möglich. Prof. Dr. med. Christian Probst, Schäfers früherer Chef in Gummersbach, würdigte bei der feierlichen Amtseinführung Mitte Oktober das Engagement und die Rolle beim Aufbau der ZNA. Schäfer habe als leitender Arzt sich immer sehr engagiert. Der neue Chefarzt Schäfer bemerkte, dass er an den GFO-Kliniken Südwestfalen sofort von allen offen, ehrlich und herzlich empfangen worden sei und erläuterte seine Zukunftsvorstellungen: Er möchte ein Umfeld schaffen, in dem das Team sich gegenseitig unterstützt, die Gesundheitsregion Lennestadt weiter stärken und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sowie den niedergelassenen Ärzten intensivieren. Seine Vision sei es, die erfolgreiche Arbeit gemeinsam fortzuführen, gleichzeitig neue Impulse zu setzen und als Team weiter zu wachsen – wobei der Patient immer im Mittelpunkt stehe.