Prävention: Neue Herniennetze mit Silberionen

Optilene® Silver Mesh Elastic und Optilene® Silver Mesh LP heißen die neuen Herniennetze von B. Braun. Die antimikrobiellen Eigenschaften der eingebetteten Silberionen sollen dabei unterstützen, die Risiken mikrobieller Besiedelung und Biofilmbildung auf der Oberfläche des Netzes zu reduzieren [1]. Der Einsatz von Silber ist bereits seit vielen Jahren aus anderen Bereichen der medizinischen Versorgung, so etwa bei Gefäßprothesen, als wirksam bekannt [2]. In-vitro-Testverfahren haben gezeigt, dass die Netze mit eingebetteten Silberionen vor einer Netzbesiedlung durch E.-coli- und MRSA-Bakterien schützen können [1]. Bei ein bis acht Prozent der Bauchwandhernien kann es zu Infektionen kommen – mit Komplikationen für den Patienten, längeren Krankenhausaufenthalten und verzögerter Wundheilung [3]. Optilene® Silver Mesh LP und Optilene® Silver Mesh Elastic sind indiziert zur Reparation von Narben- und Leistenhernien. Alle eingesetzten Netze müssen im Register Herniamed dokumentiert werden.

B. Braun Deutschland GmbH & Co. KG
Betriebsstätte Tuttlingen, Alexandra Schobel, Am Aesculap-Platz, 78532 Tuttlingen
alexandra.schobel@bbraun.com
www.optilene.de

1. Hohenstein, test report Nr. 16.8.3.0046/ Rev 1
2. Silver S (2003) Bacterial silver resistance: molecular biology and uses and misuses of silver compounds. FEMS Microbiol Rev 27: 341–353
3. Falagas ME, Kasiakou SK (2005) Mesh-related infections after hernia repair surgery. Clin Microbiol Infect 11: 3–8