Quedlinburg-Wernigerode: Iven Orlamünde hat am Harzklinikum die Chirurgie von Elias Karakas übernommen

Iven Orlamünde © Harzklinikum

Das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben musste die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie im Mai 2026 wieder neu besetzen: Dr. med. Iven Orlamünde übernimmt die Chefarztposition und folgt auf Privatdozent Dr. med. Elias Karakas, der das Haus nach knapp eineinhalb Jahren mit dem Ziel Gummersbach bereits wieder verlassen hat. Mit dem Wechsel setze das Haus wieder auf personelle Kontinuität und den weiteren Ausbau der chirurgischen Versorgung im Landkreis Harz – der geografisch das Herzstück der Versorgungsregion West in Sachsen-Anhalt bilde. Mit seinen drei Standorten in Quedlinburg, Wernigerode und Blankenburg gehört das Harzklinikum zu den zentralen stationären Versorgern dieser Region. Iven Orlamünde war zuletzt schon der Leitende Oberarzt am Standort Wernigerode. Er wurde 1969 in Aschersleben geboren und hat später in Magdeburg studiert. Dort wurde er 2014 auch mit einem Thema aus der Hernienchirurgie promoviert. Als Facharzt für Chirurgie mit den Schwerpunkten Viszeralchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie und Proktologie bringt er Expertise in onkologischer Chirurgie, minimal-invasiven Verfahren und komplexen Eingriffen am Enddarm mit. Der ärztliche Direktor Dr. med. Thomas Bartkewitz schreibt Orlamünde eine hohe chirurgische Expertise und echte regionaler Verwurzelung zu. Mit ihm möchte man einen Arzt bestätigen, der die Strukturen des Klinikums seit Jahren kennt, fachlich auf Spitzenniveau und zugleich nah an den Menschen der Harzregion. Zu der Chirurgischen Klinik gehören auch das DKG-zertifizierte Darmzentrum Harz und das Hernienzentrum Harz. Iven Orlamünde freut sich sehr auf die neue Aufgabe an den beiden Standorten.