Mit MUDr. Pavol Klobusicky, MBA, hat das Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt seit Dezember 2025 einen Nachfolger für Dr. med. Christoph Schmidt als Chefarzt für Allgemein- und Visceralchirurgie gefunden. Schmidt hatte die Chirurgie seit 2009 geleitet und ist Anfang 2025 in unruhigen Zeiten nach Gerolzhofen gewechselt. Der erfahrene Allgemein- und Viszeralchirurg Pavol Klobusicky bringe eine langjährige chirurgische Expertise mit – neben einer Vielzahl an Titeln und Zertifizierungen aus der Slowakei, Tschechien, Deutschland und europäischen Fellowships. Klobusicky startete nach dem Studium in Bratislava seine chirurgische Ausbildung 1997 an der Chirurgischen Universitätsklinik Nitra in der Slowakei – 2004 wechselte er als Oberarzt an die Chirurgische Klinik „Na Bulovce“ der Universität Prag. 2006 kam er nach Deutschland als Assistent in die Chirurgie am Diakoniekrankenhaus Seehausen und wurde Mitte 2007 chirurgischer Oberarzt bei Prof. Dr. med. Michael Kahle im St. Elisabeth-Krankenhaus Bad Kissingen und in Hammelburg. Von 2009 bis zuletzt war er Chefarzt der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie bei Helios in Bad Kissingen und Hammelburg und ab 2017 auch Ärztlicher Direktor in Bad Kissingen und Hammelburg. – Chefarztnachfolger in Bad Kissingen ist der Cluster-Ideologie von Helios folgend nun Privatdozent Dr. med. Frank Brennfleck, der diese Position auch in Meiningen und Hünfeld bekleidet. – Pavol Klobusicky, Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit ZB spezielle Viszeralchirurgie, als ausgewiesener Spezialist bereits mehrfach durch nationale/europäische Fachgesellschaften zertifiziert, so u.a. als Onkochirurg, Hernien- und kolorektaler Chirurg. In Schweinfurt löste er den kommissarischen Leiter Dr. (rus) Erich Keller ab, der Anfang 2025 übernommen hatte und als Leitender Oberarzt weiter am Hause bleibt. Die Entscheidung für das Krankenhaus St. Josef habe er aus Überzeugung getroffen (und wohl auch gezwungenermaßen, Anm. d. Verf.). Darüber hinaus schätze er die weiteren patientenorientierten Vorteile am St. Josef Krankenhaus, wo auch die neuesten diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung stünden. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der minimalinvasiven Chirurgie. Unter seiner Leitung wurden zuletzt jährlich weit über eintausend stationäre und bis zu 300 ambulante Operationen durchgeführt. Darüber hinaus habe Klobusicky in den vergangenen Jahren zahlreiche moderne Verfahren in der kolorektalen Chirurgie erfolgreich eingeführt und so sein medizinisches Angebot deutlich erweitert. Die Behandlung maligner Tumorerkrankungen erfolge in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Würzburg. Pavol Klobusicky hat seit 2018 einen MBA der Hochschule Würzburg-Schweinfurt und sei an der Karls-Universität Prag auch in der Lehre für den ärztlichen Nachwuchs angebunden.
