Singen: Steffen Heck ist neuer Chef der Unfallchirurgie, Axel Probst ist im Ruhestand

Steffen Heck © Hegau-Bodensee-Klinikum

Dr. med. Steffen Heck hat am 1. April 2025 die Leitung der Klinik für Unfall- und Handchirurgie am Hegau-Bodensee-Klinikum (HBK) in Singen übernommen. Er ist der Nachfolger von Privatdozent Dr. med. Axel Probst an, der die Klinik lange Jahre leitete. Nach Probsts Ausscheiden hatte der Leitende Oberarzt Dr. med. Ronny Langenhan die Klinik zuletzt kommissarisch geleitet. Steffen Heck, der zuvor Chefarzt am Klinikum Hochrhein in Waldshut-Tiengen war, ist nach rund vier Jahren wieder in die Bodenseeregion zurückgekehrt, wo er im nahen Überlingen bereits von 2016 bis 2020 die Unfallchirurgie bei Helios geleitet hatte. Am Hochrhein habe er die unfallchirurgische Versorgung in den letzten vier Jahren maßgeblich weiterentwickelt, weiß sein neuer Arbeitgeber mitzuteilen. Heck freue sich, seine Erfahrung in der Unfall- und Handchirurgie am Hegau-Bodensee-Klinikum einzubringen. Laut Mitteilung des Gesundheitsverbundes Landkreis Konstanz (GLKN) ist Steffen Heck Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie wie auch Facharzt für Chirurgie mit Zusatzweiterbildungen in spezieller Unfallchirurgie, Handchirurgie und Fußchirurgie. Steffen Heck, ein gebürtiger Offenburger, studierte in Freiburg und wurde dort 1997 promoviert. Bevor er in die Bodenseeregion kam, machte Heck ab 1998 zunächst seine chirurgische Weiterbildung am Elisabeth-Krankenhaus in Köln und wechselte 2002 an das St.-Vinzenz-Hospital Köln, dem er bis 2016 treu blieb. Ab 2009 war er dort in der Funktion des leitenden Oberarztes tätig. Heck ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Große Erfahrung hat Heck in der Hand-, Ellbogen- und Schulterchirurgie inklusive der endoprothetischen Versorgung. Ferner die Behandlung des diabetischen Fußes und von Fehlstellungen. 2014 wurde er mit dem Innovationspreis der DGU ausgezeichnet. Sein Ziel sei es, neben einer guten medizinischen Versorgung auch innovative Behandlungsansätze weiterzuentwickeln. Als zertifiziertes regionales Traumazentrum sei das Singener Haus eine der ersten Anlaufstellen für Schwerverletzte in der Region. Mit Steffen Heck stärke man die unfallchirurgische Expertise und unterstütze die Weiterentwicklung der Behandlungsstrukturen. Im Bereich der orthopädischen Chirurgie stehen vor allem die Endoprothetik sowie minimalinvasive Verfahren im Fokus. Der GLKN verspricht sich mit Heck vor allem eine weitere Qualitätssteigerung in der unfallchirurgischen Versorgung.