Verbandmittel: Fristverlängerung noch unsicher

Eine Übergangszeit von einem Jahr sieht die bisherige Gesetzesregelung für die Erstattung von „sonstigen Produkten zur Wundbehandlung“ vor. Sie endet im Dezember 2021. „Daran sollten sich alle Anwender von Verbandmitteln zum jetzigen Zeitpunkt orientieren“, rät Isabel Henkel, Global Director Market Access bei Essity. Eine mögliche Fristverlängerung auf 36 Monate sei derzeit in Diskussion. Spätestens danach müsste für die „sonstigen Produkte zur Wundbehandlung“ ein Nutzennachweis erbracht werden. „Die Änderung der Arzneimittel-Richtlinie durch den Gemeinsamen Bundesausschuss ist am 2. Dezember 2020 in Kraft getreten“, so Isabel Henkel. Es sei nicht zu erwarten, dass sich an dieser Entscheidung grundsätzlich noch etwas ändert. „Wir können nachvollziehen, dass bei Anwendern von Verbandmitteln eine gewisse Unsicherheit herrscht – insbesondere im Segment der antimikrobiellen Wundauflagen“. Alle Marktteilnehmer sollten über mögliche Alternativen nachdenken, die auch künftig eine suffiziente Patientenversorgung gewährleisten.
Durch die Beschichtung mit Dialkylcarbamoylchlorid (DACC) bleibt Cutimed® Sorbact® auch nach der neuen Verbandmitteldefinition des Gemeinsamen Bundesausschusses als antimikrobielle Wundauflage weiterhin erstattungsfähig. Die Beschichtung verleiht dem Produkt starke hydrophobe Eigenschaften. „Von Natur aus sind viele pathogene Bakterien und Pilze hydrophob, weshalb sie an der Cutimed® Sorbact®-Auflage anhaften“, erklärt Henkel. Die Wirkweise sei rein physikalisch. „Diese Alternative steht auch heute schon zur Verfügung.“

Essity
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