Wipperfürth: Helios Unfallchirurgie unter Leitung von Ralf Plaga

Ralf Plaga © Helios

Mit Dr. med. Ralf Plaga (62) hat ein erfahrener Chirurg die Leitung der Sektion Unfallchirurgie an der Wipperfürther Helios Klinik übernommen. Eine schnelle und qualitativ hochwertige Versorgung der Betroffenen kann nach einem Unfall Leben retten. Daher gehöre die Unfallchirurgie auch bei Helios Wipperfürth zu den wichtigsten Bereichen des Krankenhauses. Ralf Plaga bringe mehr als zwei Jahrzehnte Krankenhauserfahrung mit. Der Kölner hat in Erlangen studiert, wurde dort 1992 promoviert. Der Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie ist seit Anfang Mai 2026 in seiner neuen Position in Wipperfürth tätig. Er folgt auf Dr. med. Bahman Ajali, der das Haus Ende 2025 mit unbekanntem Ziel verlassen hat und seit Ende 2019 in Wipperfürth tätig war. Die Sektion Unfallchirurgie ist seither ein Teilsegment der großen chirurgischen Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie unter der Ägide des langjährigen Chefarztes und Ärztlichen Direktors Stefan Luther. Ralf Plaga lebt in Wesseling und war zuletzt seit 2025 Departmentleiter Unfallchirurgie an den GFO Kliniken Troisdorf. Davor arbeitete er sechs Jahre als Sektionsleiter Unfallchirurgie am St. Marien Hospital Düren – dort wurde die Unfallchirurgie im Herbst 2025 geschlossen. Plaga war davor schon in ähnlichen Funktionen in verschiedenen Häusern im Großraum Köln, u.a. bei Sana in Hürth, in Wermelskirchen und Bergisch Gladbach tätig – er freue sich sehr auf die berufliche Rückkehr ins Bergische Land. „Als leidenschaftlicher Zweiradfahrer mit und ohne Motor kenne ich die Naturlandschaft rund um Wipperfürth von zahlreichen Touren und weiß es sehr zu schätzen, in dieser Umgebung arbeiten zu dürfen“, so Plaga. Und als solcher wisse er auch um die Risiken, die viele auf den kurvenreichen Strecken eingehen, um dann in der Notaufnahme zu landen. Doch ob Biker oder nicht: Wenn es um die adäquate Gesundheitsversorgung der Bevölkerung gehe, mache der Chirurg mit Zusatzbezeichnung spezielle Unfallchirurgie keine Unterschiede. Insbesondere die Behandlung von Händen und Füßen zähle zu den Spezialgebieten des zertifizierten Fußchirurgen. Aber auch zu älteren Patienten habe er einen guten Draht und kenne die besonderen Herausforderungen, die die Behandlung von Knochenbrüchen Ältere mit sich bringen. Zur Sicherung der Gesundheitsversorgung gehöre auch Erfahrung und Wissen an die angehenden Ärzte im Haus weiterzugeben. Genau das sei stets eine Prämisse in seiner beruflichen Praxis gewesen, den er auch in Wipperfürth weiterverfolgen möchte.